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Obligatorische Todesstrafe für Abtrünnige annulliert

Diese Nachricht wurde inmitten der Proteste gegen das Resultat der Präsidentschaftswahlen am 26. Juni bekanntgegeben. Ein geplantes Gesetz hätte die Todesstrafe für Abtrünnige vom Islam vorgeschrieben. Der Parlamentsausschuss annullierte nun diese geplante Änderung im Strafgesetz.
Die zahlreichen Christen aus islamischem Hintergrund sind erleichtert und beten weiter, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, für ihr Land. Sie wissen, dass selbst wenn die Todesstrafe nicht obligatorisch ist, sie laut geltendem iranischem Scharia Gesetz der Apostasie, immer noch anwendbar bleibt.
In 2008 war ein Gesetzesänderungsvorschlag für das neue islamische Strafgesetz gemacht worden, wonach Abtrünnige vom Islam obligatorisch hätten zu Tode verurteilt werden müssen. Der Parlamentsausschuss war deswegen unter massiven internationalen Druck geraten.
Mehrere Christen, wie etwa Jamal und Nadareh hatten um ihr Leben gefürchtet.

Gebetsanliegen:
• Dank für die Annullierung dieses Gesetzes.
• Wir beten für Christen aus islamischem Hintergrund die wegen ihres Glaubens verhaftet und verurteilt werden.
• Dass Gott die Herzen der Regierungsmitglieder ändern möge.

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